Spezifikation #11: Zwischenräume

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Björn Koop, Karl Burke, Martin Feldbauer & Dirk Paschke

Mit einem großen Auftritt verabschiedet sich FELD+HAUS in die Sommerpause. Björn Koop wird die Haupträume der Galerie mit einer Performance bespielen, die ihre Spuren hinterlässt. Seine Arbeiten sind fiktional, post-real, super-irdisch, in jedem Falle out of space. Parallel dazu schlägt die Serie »12 Studies for a Landscape« des Iren Karl Burke leisere Töne an. Um Verräumlichung geht es auch hier. Anti-digital nennt er seine Prints von inneren Landschaften, die er während seiner Skype-Chats sammelt und befindet sich inmitten der post-digitalen Debatte. Da wirkt es geradezu »handfest« traditionell in Martin Feldbauers und Dirk Paschkes Frauenzimmer im 1. Stock. Aber auch nur auf den ersten Blick.

Einladung zum Summer Release am Freitag, 3. Juli, 19 Uhr

Kleine Rittergasse 11
(ehem. Hainer Hintergaß)
60594 Frankfurt / Main

Besuch der Ausstellung den Sommer über jederzeit gern nach Vereinbarung

Spezifikation #9, Johann Zambryski, TOUCHE
Fotografische Verfahren, malerische Wirkung

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WE WISH YOU….AND A GLAMOROUS NEW YEAR

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(c) Martin Feldbauer, 2014

Martin Feldbauer: MÜCKEN AM RÜCKEN

Ausstellung im Gallustheater, Frankfurt am Main
 
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Martin Feldbauer zeigt in der Ausstellung »Mücken am Rücken« Malerei die zwischen Stofflichem und Werdevorgängen oszilliert. Feldbauer studierte an der Frankfurter Städelschule bei Thomas Bayrle, Georg Herold sowie Andreas Slominski und graduierte dort im Jahr 2000 als Meisterschüler. Er ist einer der Mitbegründer des Frankfurter Labels “Phantombüro”, das zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum verwirklicht hat. Die “Wechselwirkung zwischen Installation, umgebender Architektur und dem Verhalten der Besucher” (Søren Grammel) stand dabei im Mittelpunkt. Als Teil der Gruppe “Tracer” die aus einem “Gewebe aus Impulsen, Stilen und Methoden die klassische Definition individueller Urheberschaft” verschwimmen lässt (Daniel Kohl), geht es Martin Feldbauer u.a. auch darum, einen Prozess darzustellen. Die Auseinandersetzung mit anderen Künstlern versteht Feldbauer als eine Art “Navigationshilfe in einer Gesellschaft der Vereinzelung, als Suche nach den Potentialen kollektiver Prozesse” (Thomas Kilpper). Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit unterstützte er Projekte wie das Atelierfrankfurt oder den Artspace RheinMain. Seine Malerei entsteht parallel zu den Gruppenarbeiten, befasst sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und bündelt in Serien wie z.B. “Allmächtiger Algorithmus”
 
www.gallustheater.de