Wenn James Ostrer seine Shows konzipiert, gibt es keine Grenzen. Keine medialen aber auch keine emotionalen. Seine Kunst ist unmittelbar mit seinem Leben verknüpft, lebt von dem, was ihn berührt, prägt, schockiert oder glücklich macht. Das ist genauso politisch wie persönlich, genauso sozial wie egozentrisch. Für diese erste Solo-Show des Briten bei FELD+HAUS sind die Besucher in einen Erfahrungsraum eingeladen, der an die Substanz geht. Ostrer gibt einen Blick auf etwas frei, das normalerweise im Verborgenen bleibt. Seine Performance am Eröffnungsabend, zum Valentinstag, bricht Tabus. Wer sind wir und was macht uns zu dem was wir sind? Wie kommen wir mit unserem Leben klar und was bedeuten wir für andere? Als eine personifizierte Zur-Schaustellung des alltäglichen Konfliktes mit dem Ich und dem Du, der Realität, in der wir leben und den Träumen, denen wir nachjagen, packt James Ostrer uns an der Seele. Was er uns zeigt, werden wir nicht vergessen.
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There are no limits when James Ostrer conceptualizes his shows. No medial as well as emotional limits. His art is immediately tied to his life, lives of what touches him, shapes, shocks or makes him happy. It is as political as personal, just as social as egocentric. For this first solo-show at FELD+HAUS of this Briton the visitors are going to be invited to a space of experience, which really takes it out of you. Ostrer opens the view on something, which is normally hidden. His performance on the opening night, at Valentines Day, breaks taboos. Who are we and what makes us what we are? How do we get along in life and what do we mean to others? As a personified display of the everyday conflict with the I and the You, the reality we live in and the dreams we chase, James Ostrer grabs us by the soul. What he shows us, will not be forgotten.